St. Martin, Feldkirch

 

Die gotische Kirche mit dem ehem. Wehrturm von 750 ist erstmals 1264 erwähnt, wurde im 30jährigen Krieg zerstört, 1650 behelfsmäßig erneuert, 1748 im Barockstil umgebaut und vergrößert, erhielt 1934 einen Anbau für die Welte-Orgel und wurde 1961 und 1997 umfänglich renoviert. Zur Innenausstattung gehört der Hochaltar mit Bild »Tod des hl. Josef« (um 1750), im Chor Statuen der heiligen Martin, Florian, Sebastian, Barbara. Die Seitenaltäre zeigen rechts den hl. Nepomuk, im Oberbild den hl. Martin, links Maria mit Kind umrahmt von Rosen, im Oberbild die hl. Cäcilia. Die Deckengemälde (Mitte 20. Jh.) zeigen im Schiff Szenen aus dem Leben des  hl. Martin, im Chor ein Pfi ngstbild. In der Kirche gibt es viele Stiftungen vom Geschlecht derer von Wessenberg. Auf sie verweisen im Chorgestühl Wappen, in der Turmvorhalle Epitaphien und an der nördl. Außenwand das Grabmal von Johann Philipp von Wessenberg (österr. Diplomat) † 1858. Ein berühmter Sohn war Heinrich Ignaz von Wessenberg, † 1860, letzter
Generalvikar und Bistumsverweser der Diözese Konstanz, begraben im dortigen Münster.
Patrozinium ist am 11. November. Die Kirche mit barrierefreiem Zugang ist täglich geöff net von ca. 9.00 bis 19.00 Uhr.

 

 

Eindrücke aus unserer Pfarrkirche

Quelle: Thomas Hilfinger

 
 

Palmsonntag bis Ostern 2022

 

Einrichtung und Gruppierungen