Der Kirchenchor St.Alban

 
Der Kirchenchor St.Alban in Bad Krozingen besteht aus etwa 25 aktiven Sängerinnen und Sängern der Stimmgruppen Sopran, Alt, Tenor und Bass.
Während des Kirchenjahres begleiten wir die kirchlichen Feste und auch andere Gottesdienste mit unserem Gesang. Aber auch Auftritte außerhalb von St.Alban - wie z.B. im Parkstift St.Ulrich - gehören zu unserm Programm.
Unser Chor wird geleitet von Matthias Wörz. Geprobt wird immer Montags von 20:00Uhr bis 21:30Uhr.
 
 

Marienlob in St.Alban

Zum Abschluss des Maimonates wird die Maiandacht am Sonntag, 30. Mai, in St. Alban musikalisch gestaltet von Ann-Katrin Schmerbeck, (Sopran), Matthias Wörz (Klavier) und einem Vokalquartett mit Gesängen zu Ehren Mariens.
 
 

Klangfülle trotz Corona

Oster-Festgottesdienst in St. Alban

Begleitet von feierlicher liturgischer Musik fand am Ostersonntag ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Alban statt. Zelebrant war Vikar Arul Arockiasami. Die musikalische Leitung lag in Händen von Matthias Wörz, der an diesem Tag sein 20-jähriges Jubiläum als Dirigent des Kirchenchores begehen konnte.
Die Messfeier fand unter strenger Beachtung der Corona-Beschränkungen mit Abstandsregeln und Maskenpflicht statt. Aus dem gleichen Grund hatte Dirigent Matthias Wörz für die musikalische Seite der Liturgie statt großem Chor und Orchester ein Minimalensemble an Vokalsolisten und Instrumentalisten zusammengestellt.
Gleich zu Beginn des Gottesdienstes wurden die Besucher mit dem Osterjubel der Musik begrüßt. Die triumphalen KIänge der „Sinfonia“ aus Johann Sebastian Bachs „Osteroratorium“ sorgten mit einer atemberaubenden Interpretation für
erhebende Osterstimmung. Im weiteren Verlauf erklangen Juwelen der Kirchenmusik wie das „Kyrie“ aus der Messe von Jan Dismas Zelenka, das festliche „Halleluja“ des britischen Komponisten Colin Mawby sowie das „Sanctus“ und „Benedictus“ aus Joseph Haydns B-Dur-Messe. Weitere liturgische Werke von Mozart und Bach wurden ebenso virtuos gestaltet. Unglaublich, wie es den wenigen Vokalsolisten und Musikern gelang, von der Empore herab eine glanzvolle, ergreifende Klangfülle zu erzeugen.
 
Vikar Arul Arockiasamis Predigt hatte das sogenannte Osterlachen zum Thema, für viele sicherlich ein ungewöhnliches, aber schönes Motiv.
Der Vorsitzende des Chores der Pfarrgemeinde St. Alban, Gerd Vollstedt, gratulierte am Ende des Festgottesdienstes Matthias Wörz zu seinem 20-jährigen Dirigentenjubiläum. Wörz habe es stets verstanden, die dem Chor anvertraute Musik mit Leben zu erfüllen und „auf wunderbare Weise zum Klingen“ zu bringen.
Als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte Vollstedt dem Jubilar einen „Noten-Schlüssel“ mit dem er weiterhin „die Herzen für die Musica Sacra aufschließen“ möge.
Die liturgische Musik wurde gestaltet von den Gesangssolisten Ann-Kathrin Schmerbeck (Sopran), Stefanie Zink (‚Alt), Thomas Kiechle (Tenor) und Benedikt Boll (Bass) sowie einem kleinen Instrumentalensemble aus der Region. An der Orgel brillierte Professor Gerhard Gnann.
Nach dem österlichen Segen wurden die Besucher mit festlicher Musik von Mozart und Telemann in den Ostersonntag entlassen.
(Bianca Flier)
 

Musik im Weihnachtsfestgottesdienst

Im Rahmen der durch Covid bedingten Einschränkungen soll der festliche Weihnachtsgottesdienst durch entsprechend machbare geistliche Musikwerke feierlich gestaltet werden.
Mit kleinem Chor und den Solisten Ann-Katrin Schmerbeck (Sopran), Matthias Wörz (Bass und Trompete), Dorothee Hänking-Neu (Harfe) sowie Christoph Mutterer (Orgel) erklingen Werke von M. Praetorius, G.F. Händel, G. Ph. Telemann, J.S. Bach, J. Kuhnau, G. Fauré, C. Saint-Saens, A. Adam und J. Schnabel. Die Leitung hat Matthias Wörz.
In Zeiten wie diesen soll uns die Engelsbotschaft („Vom Himmel hoch“) zum Gang nach Bethlehem („Transeamus“) ermutigen.
Chorleitung und Chor wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr verbunden mit der Hoffnung, dass die derzeitige Pandemie bald überwunden wird.

 
 
O tauet Himmel, tauet den Gerechten!
Ihr Wolken, regnet ihn, den wahr und echten
Messias, den Judäa nicht erharrt!
Den Heiligen und Milden und Gerechten,
Den Friedenskönig unter Hassesknechten,
Gekommen zu erweichen, was erstarrt!

In einer Krippe ruht ein neugeboren
Und schlummernd Kindlein; wie im Traum verloren
Die Mutter knieet, Weib und Jungfrau doch.
Ein ernster schlichter Mann rückt tief erschüttert
Das Lager ihnen; seine Rechte zittert
Dem Schleier nahe um den Mantel noch.

Und an der Türe stehn geringe Leute,
Mühsel’ge Hirten, doch die Ersten heute,
Und in den Lüften klingt es süß und lind,
Verlorne Töne von der Engel Liede:
Dem Höchsten Ehr‘ und allen Menschen Friede,
Die eines guten Willens sind.
Annette von Droste-Hülshoff
(aus „Das geistliche Jahr“ 1839)
 
 

Das Kirchenjahr geht! Corona bleibt!

Erinnerungen

Patrozinium
Albanus blickt an seinem Ehrentag in die jetzt mit ca 80 Personen voll besetzte Kirche.
 
Dekan G. Disch lässt in einer emotionalen Predigt seine fast 20jährige Amtszeit in St. Alban Revue passieren. Er spricht von seiner Kindheit im Schwarzwald, den vielen pastoralen Veränderungen und dem synodalen Weg, der die Kirche ins neue Jahrzehnt führen soll.
Mut und Hoffnung schenken Vorbilder im Glauben.
Musik von J.S. Bach, J. Haydn, F.X. Richter, A. Lonquich u. A. Chaldara, einfühlsam und ergreifend musiziert vom Ehepaar Wörz/Schmerbeck-Wörz (Gesang), Ch. Mutterer (Orgel), F. Hess-Gagnon (Violine1), K. Hess-Rabus (Violine 2), L. Arakelyan (Violoncello), A. Winkler (Fagott) lassen den Gottesdienst zum Festgottesdienst erstrahlen.
Die Gemeinde bedankt sich mit kräftigem Applaus, der ja ohne Einschränkung erlaubt ist.
 
Fronleichnam
Vor der Kirche erinnert ein kleiner Blumenteppich die Gläubigen fast trotzig an die Nähe und Güte Gottes besonders in schlimmen Zeiten.
In der Kirche lässt der feierliche Festgottesdienst mit Vikar Arul die Einschränkungen fast vergessen.
Extra für ein kleines Ensemble ausgesucht und bearbeitet von Chorleiter Matthias Wörz erklingen Werke von Beethoven, Schütz, Hilber, Quack, Mozart und Haydn.
 
 
Pfingsten
Einlass mit Desinfektion, Maske und auf Abstand. In kleiner Besetzung den Heiligen Geist besingen wird möglich nach gemeinsamem „Branntbrief“ vieler Chorleiter in der Erzdiözese.
 
Ostern
Karwoche ohne Liturgie. Keine Auferstehungsfeier mit Osterfeuer und Exultet. Statt dessen Hinweise auf Internet und TV. Kein wirklicher Ersatz für lebendige Eucharistie und gemeinsames Halleluja!
Besonders bedauerlich: Arbeitslose Chorleiter ohne Aufwandsentschädigungen.